Eigentlich gibt es beim Fliegen keine großen Unterschiede... sollte man meinen, schließlich sind bei den großen Fliegern nur zwei Hersteller, die sich um Marktanteile streiten. Technisch ist es immer der gleiche Vorgang. Also wie kommt es dann, daß man selbst in der Holzklasse teilweise deutliche Unterschiede bemerkt? Krassestes Beispiel hierzu ist mein Flug von München über Bangkok und Hong Kong nach Taipei mit Thai Airlines im Vergleich zum Flug einer holländischen Airline von Frankfurt über Amsterdam nach Shanghai. Saß man bei den Tulpenzüchtern sehr beengt was die Beinfreiheit anging in einer 747 so war in der 747 der Thai seltsamerweise genau dieses kleine Quentchen mehr Platz für die Beine, die ich als 193cm-Mensch dann zu schätzen weiß. Und sah ich auf dem Trip nach Shanghai während des 11stündigen Fluges ca. 4 Mal eine Stewardess mehr oder minder übelgelaunt, so erschien bei Thai das Personal auf dem Flug bis Bangkok schon 5x öfter und dazu noch mit einem Lächeln im Gesicht. Ich weiß, daß kling als würde man die alten Autobahnraststätten-Großküchen mit dem Nobel-Italiener um die Ecke vergleichen. Der Vergleich ist unfair, aber er trifft's. Selbst auf dem 2,5stündigen Flug von Bangkok nach Hong Kong waren die Flugbegleiter der Thai aufmerksamer, freundlicher und einfach besser als die der Käseroller auf dem gesamten Flug. Und so behauptet Thai Airlines von sich selbst völlig zurecht Smooth as silk. Und da Thai Airways zur Star Alliance gehört habe ich mich natürlich auch über die gut 6000 Bonusmeilen gefreut.
Als Systemtechniker bekam ich das Angebot im Rahmen eines globalen Rollouts eines unserer Kunden nach Südostasien zu fahren. Stationen meiner Reisen sind Hong Kong, China, Taiwan, Südkorea, Indonesien und Malaysia. Und falls der Kollege ausfällt, der Thailand und Japan besuchen darf, dann würde ich gerne für ihn einspringen...
Dienstag, 29. Mai 2007
Freitag, 18. Mai 2007
Update zur Stunteinlage
Nicht nur die Schulter ist lädiert, sondern auch ein ziemlich großer Bluterguß in der rechten Wade erzeugt tierische Schmerzen. Inzwischen hat mir der Doc im Krankenhaus eröffnent, daß man das Teil heute noch operativ entlasten werde. Toll, nochmal unter's Messer, als wenn ich keine anderen Hobbies hätte...
Freitag, 4. Mai 2007
Stunteinlage
Am 4. Mai 2007 kam, was irgendwann einmal passieren mußte: ich hab mich mit einer unfreiwilligen Stunteinlage von meiner am Vortag zugelassen Suzuki DR650 verabschiedet. Bergab eine Vollbremusung ist immer eine tückische Sache und so kam es, daß ich über das Vorderrad abgestiegen bin. Meine Suzi hat die Sache wohl besser als ich überstanden, lediglich ein Sprung in der Cockpitverkleidung, ein schief hängender Scheinwerfer und einige Kratzspuren deuten bei ihr auf Bodenkontakt hin. Bei mir hat's dafür die Schulter zerlegt. Shit happen's, mal sehen, wann ich wieder fahren kann. Aber Prio hat jetzt erst mal für den Einsatz in Taiwan und Indonesien fit zu werden.
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