Die Österreicher müssen sich ja von den deutschen immer wieder böse Witze anhören, daß sie nichts zustande brächten. Naja, es gibt so einiges, bei dem die Österreicher den Deutschen dann doch einiges voraus sind. Kullinarisch zum Beispiel geht nichts über Krainer Würste, die frisch aufgebrüht oder kalt mit Kreen (oder Meerrettich, für alle nördlich der Mainlinie) einfach köstlich schmeckt. Wie passend, daß ich rein zufällig am Tage der Rückkehr meiner Mutter aus Klagenfurt im Hause meiner Eltern zugange war. So ergab es dann natürlich auch rein zufällig, daß es eine Jausen (auch Brotzeit oder Vesper genannt) gab. Schon allein der Duft des Schinkens ließ mir das Wasser im Mund zusammen laufen. Gut, die Ansammlung von fleisch- und Wurstwaren auf dem Bild ist nichts für eine fettarme Ernährung, aber die schmeckt ja auch nicht :)
Als Systemtechniker bekam ich das Angebot im Rahmen eines globalen Rollouts eines unserer Kunden nach Südostasien zu fahren. Stationen meiner Reisen sind Hong Kong, China, Taiwan, Südkorea, Indonesien und Malaysia. Und falls der Kollege ausfällt, der Thailand und Japan besuchen darf, dann würde ich gerne für ihn einspringen...
Dienstag, 24. Juli 2007
Grüße aus Kärnten
Die Österreicher müssen sich ja von den deutschen immer wieder böse Witze anhören, daß sie nichts zustande brächten. Naja, es gibt so einiges, bei dem die Österreicher den Deutschen dann doch einiges voraus sind. Kullinarisch zum Beispiel geht nichts über Krainer Würste, die frisch aufgebrüht oder kalt mit Kreen (oder Meerrettich, für alle nördlich der Mainlinie) einfach köstlich schmeckt. Wie passend, daß ich rein zufällig am Tage der Rückkehr meiner Mutter aus Klagenfurt im Hause meiner Eltern zugange war. So ergab es dann natürlich auch rein zufällig, daß es eine Jausen (auch Brotzeit oder Vesper genannt) gab. Schon allein der Duft des Schinkens ließ mir das Wasser im Mund zusammen laufen. Gut, die Ansammlung von fleisch- und Wurstwaren auf dem Bild ist nichts für eine fettarme Ernährung, aber die schmeckt ja auch nicht :)
Freitag, 13. Juli 2007
Unterwelten
Der Berliner Untergrund ist durchzogen von einem Wirrwarr an Leitungen, Rohren, Röhren und Tunneln. Die wohl bekanntesten und am häufigsten genutzen sind die Röhren der Berliner Verkehrsbetriebe, in denen U- und S-Bahn verkehren. Weniger bekannt sind hingegen die Röhren des alten Rohrpostnetzes von Berlin oder gar die alten Bunkeranlagen aus dem zweiten Weltkrieg. Der Berliner Verein "Berliner Unterwelten e.V." hat es sich zur Aufgabe gemacht diese historischen Anlagen für die Nachwelt zu konservieren und zugänglich zu machen. So bietet der Verein beispielsweise Führungen durch alte Bunkeranlagen an, die einem zeigen wie "gemütlich" es in diesen Luftschutzkellern wirklich war. Ein weiterer Punkt wären die Bauwerke Germanias, von denen allerdings nur ganz wenige gebaut wurden. Das genaue Programm kann auf der Homepage des Vereins Berliner Unterwelten e.V. eingesehen werden. Persönlich kann ich jedem eine Teilnahme empfehlen, so lange man nicht unter Claustrophobie leidet, denn Platz, speziell in die Höhe, ist Mangelware.
Donnerstag, 12. Juli 2007
Germania
Beinahe hätte man Berlin ja den Garaus gemacht. Nein, ich meine jetzt nicht die allierten Bombenteppiche zum Ende des zweiten Weltkrieges sondern ich dachte mehr an die Pläne des Führers und seines obersten Betongießers A. Speer. So sollte Berlin als Hauptstadt Germania des 1000jährigen Reiches eine Metropole werden, die ihresgleichen suchte. Ob der in Beton gegossene Größenwahn überhaupt auf dem märkischen Sand gebaut werden könnte, sollte ein Schwerbelastungskörper beweisen. Dieser massive Klotz wiegt stattliche 12.650 Tonnen und steht noch heute in Berlin, da man das 14m hohe Teil mit einem Durchmesser von 21 Metern nicht einfach sprengen konnte. Zudem geht das gute Stück über 18m tief in den Grund. Allerdings wurde kaum etwas von den geplanten Bauwerken wirklich umgesetzt. Rühmliche Ausnahme der bald zum alten Eisen gehörende Flughafen Berlin-Tempelhof. Durch seine zentrale Lage ist er bei den Politpendlern zwischen Berlin und Bonn sehr beliebt. Aber Tempelhof muß ja dem geplanten Großflughafen Schönefeld weichen... Der Schwerbelastungskörper steht heute unter Denkmalschutz.
Mittwoch, 11. Juli 2007
Regierungsviertel

Außer den Berlinern und den Abgeordneten, die für den Umzug von Bonn nach Berlin gestimmt haben, kann wohl niemand die Milliarden-Verschwendung von Steuergeldern so recht nachvollziehen, die mit dem Umzug kam. Andererseits muß man unserer Politikern ja eines lassen: sie haben es sich ziemlich schön eingerichtet. Da wäre zum Beispiel der 465 Millionen Teuro teure Prachtbau von Kanzleramt, in dem nun Frau Merkel offiziell weilt (was sie aber in der Praxis nicht macht, da sie nur einen Steinwurf
glauben darf, wenn es darum geht in die Zukunft der Gesellschaft zu investieren. Ach nee, daß hat man ja in dem man einen eigenen Kindergarten für die Kinder der Abgeodneten gebaut hat. Schön hermetisch von der bösen Welt abgeriegelt. Schließlich haben die Eltern ja Angst um ihre Sprösslinge. Oder sollen sich die ganzen Ministerialbeamten einmal am Tag wichtig fühlen dürfen? Egal... Ein schönes altes Gemäuer haben auch die Ländervertreter des Bundesrates in der Leipziger Straße. Allerdings kann man dort nur Zaungast sein. Anders hingegen im einstigen Reichstag, den
ein Holländer (komisch, schon wieder einer, der Ärger machte) in der Nacht auf den 28. Februar 1933 anzündete und somit die Außerkraftsetzung der Weimarer Verfassung als Folge hatte. Ähnlich energisch versucht heutzutage ja Wolfgang Schäuble seinen Idee von Terroristenverfolgung anhand von Nichtigkeiten durchzusetzen. Geschichte wiederholt sich eben doch immer wieder. So genug über politische Inkompetenz gelästert, wenden wir uns wieder den schönen Dingen Berlins zu. Wie zum Beispiel der Glaskuppel auf dem Reichtstag oder der wundervollen Aussicht von dort. Oder wer sich mal die Mühe gemacht hat an einem schönen Tag die 268 Stufen der Siegessäule zu erklimmen, wird nicht nur erfahren, daß die Kanonen an der Außenfassade Kriegsbeute aus drei erfolgreichen Kriegszügen gegen Frankreich, Dänemark und Österreich waren sondern auch einen wunderschönen Blick auf Berlin genießen.
Dienstag, 10. Juli 2007
Geschichtsträchtiger Boden
Montag, 9. Juli 2007
Berlin, Berlin, ich fliege nach Berlin
17 Jahre nach dem ich meinen ersten Besuch in der damals noch geteilten Stadt Berlin im März 1990 gemacht habe, verschlägt es mich wieder in die Hauptstadt zu einem längeren Aufenthalt. Ich war zwischendurch schon mehrfach in Berlin, aber eben nur aus geschäftlichen Gründen und hatte in der Regel keine Zeit auch nur ein klein wenig Sightseeing zu betreiben. Diesmal hatte ich aber mit meinem lieben Kollegen in Chris auch noch jemanden an der Seite, der mir seine Stadt ein wenig näher bringen konnte. Definiertes Pflichtprogramm waren Besuch von der Reichtstag, das Kanzleramt, das Brandenburder Tor, die Siegessäule, der Alex, das Museum für Naturkunde, das Deutsche Museum für Technik Berlin, den Potsdamer Platz, den Hauptbahnhof und noch ein paar andere Kleinigkeiten wie den Kurfürstendamm oder das KaDeWe. Als Transportmittel hab ich einen Flug mit Lufthansa gewählt, weil ich wissen wollte, ob sich der Aufpreis von 30 Euro gegenüber Air Berlin außer bei meinen Bonusmeilen bemerkbar machen würde. Tja, hat er aber nicht. Ok, die Landung in Tegel wra vielleicht einen Ticken weicher. Aber kein Vergleich zur Landung von Flugkapitän Wong von Thai Airways bei der Zwischenlandung in Hongkong. :) Chris hat mich dann abgeholt und wir haben den Tag mit extrem relaxing abgeschlossen.
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