Um 9 Uhr mogens machten meine Freundin und ich uns auf den Weg zum Frühstück, das in der Reward-Night nicht inklusive ist und mit 15 US-$ extra zu Buche schlug. Dafür gab es dann ein reichaltiges Buffet gespickt mit asiatischen Köstlichkeitem wie Nasi Goreng, Sushi und anderen Gerichten, frischen Obst, einer Saftbar und einer reichhaltigen Auswahl an verschiedenen Konfitüren, Wurstsorten, Brotsorten, Yoghurts und als interessante Abwechslung ein Teil eines ehemaligen Bienenstocks aus dem der Honig in eine Schüssel lief. Danach haben wir uns bis kurz vor 12 Uhr nochmal auf's Zimmer verzogen und um 12 Uhr dann ausgecheckt. Mit einem Silverbird ging's dann zum vorläufigen Höhepunkt der Reise: das Shangri-Là Jakarta.
Diesmal wurde kein Kompromiss eingangen und ein Zimmer im Horizon-Club gebucht. Das sind besonders exklusive Zimmer und Suiten, die neben der gehobeneren Ausstattung (wie einem 42" LCD-TV mit mehr als 60 verschiedenen Programmen) auch mit einigen weiteren Annehmlichkeiten aufwarten. So steht dem Gast in der Zeit zwischen 16 und 20 Uhr in der Horizon Club Lounge der sogenannte High Tea zur Verfügung: kleine Snacks wie Sushi, Satay-Spieße usw, verschiedene Desserts, eine Auswahl an verschiedenen Fruchtsäften, Tees, Softdrinks und Cocktails und das alles für umme. Zudem kann der Gast des Horizon Clubs einen Check-in oder Check-out streßfrei in der Lounge vornehmen. Auch kann man sein Frühstück wahlweise in der Lounge einnehmen oder sich ins Erdgeschoß zur breiten Masse begeben. Und wie bei den anderen Zimmern des Shangri-Làs ist der Zugang zur hoteleigenen Diskothek B.a.t.S. in Höhe von 150.000 indonesischen Rupiah (knapp 13 Euro) im Preis auch mit inbegriffen.
Da uns beim Check-in bereits gesagt wurde, daß das Zimmer leider erst ab 14 Uhr zur Verfügung stehen würde, haben wir unsere Gepäck beim Consierge abgegeben uns ins in pralle Leben der Millionenstadt Jakarta gestürtzt, sprich im Stau eingereiht. In Tambrin City sollte es zu einem Schneider gehen, wo meine Herzdame mir ein indonesiches Hemd, ein Batik, maßfertigen lassen wollte. Für den Preis würde in Deutschland nicht einmal ein Baumwollhemd von C&A bekommen und dort wird mir edle Seide auf den Leib geschneidert. Nach Abnahme von unzähligen Maßen ging's dann wieder zurück in unsere Luxusherberge, wo wir dann auch gerade rechzeitig zum High Tea eintrafen. Danach nochmal schnell auf's Zimmer, ein wenig ausgeruht und dann ab in's B.a.t.S. wo diesmal verhältnismäßig wenig los war. So haben wir uns noch vor Mitternacht wieder veraschiedet und es uns am Pool bei einer sternklaren Nacht bei 28°C gemütlich gemacht.
Als Systemtechniker bekam ich das Angebot im Rahmen eines globalen Rollouts eines unserer Kunden nach Südostasien zu fahren. Stationen meiner Reisen sind Hong Kong, China, Taiwan, Südkorea, Indonesien und Malaysia. Und falls der Kollege ausfällt, der Thailand und Japan besuchen darf, dann würde ich gerne für ihn einspringen...
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Freitag, 17. Dezember 2010
Freitag, 7. Mai 2010
Shangri-Là Jakarta
Seitdem ich das Shangri-Là in Jakarta das erste Mal zum Besuch des B.a.t.S. (Bar at the Shangri-Là) betreten hatte, keimte in mir der Wunsch zumindest einmal eine Nacht in selbigen Hotel zu verbringen. Allerdings ergab sich während meiner Geschäftsreisen sich da nichts. Doch da mir der isländische Vulkanausbruch meine gesamte Reiseplanung durcheinander gewürfelt hatte, mußte ich ein wenig umdisponieren. Astri half mir bei der Buchung der Hotels in Jakarta, doch aufgrund eines Mißverständnisses blieb eine Übernachtung auf der Strecke. Und irgendwie schienen alle einigermaßen erschwinglichen Hotels ausgebucht zu sein. So suchte ich online nach einer Bleibe für eine Nacht und blieb dann beim Shangri-Là Jakarta hängen. Ein Zimmer im Executive-Floor wäre noch zu haben, für schlappe 300€. Die Alternativen waren aber nicht wirklich welche: die Präsidenten-Suite im Gran Melià für schlappe 2300€, eine Grand Suite im Grand Hyatt für 450€ usw. Also habe ich in den sauren Apfel gebissen und den Zimmer im Shangri-Là gebucht. Und mit einer entsprechenden Erwartungshaltung bin ich dort dann angekommen. Der Check-In lief schnell und problemlos. Und vermutlich zu schnell für den Room-Service, denn das Zimmer war noch nicht bereit, als wir ankamen. So durften wir uns dann in der Lounge einen Drink auf Kosten des Hauses gönnen. Ca. eine halbe Stunde später kam dann die Dame vom Empfang und meinte, daß das Zimmer nun bereit wäre. Also schnell nach oben... Die Karte in die Tür gesteckt und schon hatten wir Zutritt zu unserem 43qm Deluxe-Zimmer mit 42" LCD-TV, einer Dusche groß genug für eine Volleyballmannschaft und einem wunderschönen Ausblick aus dem 18. Stock auf den Hotelpool :-) Alle Zutaten für eine unvergeßliche Nacht waren da...
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