Irgendwie war diesmal schon bei der Planung der Wurm drin. Meine Freundin nervte, daß ich eh nicht kommen wollte, weil ich noch auf die Angebote von Emirates und Qatar Airways warten wollte. Irgendwann war das Genöhle dann zu viel und ich hab den nächstbesten Flug gebucht: mit Etihad von Frankfurt via Abu Dhabi nach Jakarta. Ein Haufen Leute hat mir dann auch gesagt, dass es eine ganz tolle Airline sei. Am Abend vor dem Abflug dann noch schnell den Koffer gepackt und alle wichtigen Unterlagen ausgedruckt und auf dem Schreibtisch bereit gelegt, denn am nächsten Morgen musste es schnell gehen. Der Flug ging um 9 Uhr morgens, d.h. um 5 Uhr aufstehen und spätestens eine halbe Stunde später im Auto nach Frankfurt sitzen. Der Wecker klingelte und dann ging's auch wie eine gute geölte Maschine... raus aus dem Bett, eine Tasse Kaffee und dann ab unter die Dusche, Zähne geputzt und Koffer ins Auto. 6.28 Uhr ging's los. Aber nur rund 500m weit, dann fiel mir ein, dass ich die Boarding-Pässe noch im Drucker liegen hatte, also zurück und neuer Versuch. Der Verkehr war überraschend gering nur der Dauerregen nervte ganz schön. Punkt 7.20 Uhr war ich dann am Frankfurter Flughafen, kurze Verabschiedung und ab zum Check-in. Dank des Check-ins über das Internet musste ich nur meinen Koffer aufgeben und konnte dann zum Sicherheitscheck. Die Schlange war ebenfalls erfreulich kurz und kurze Zeit später war ich dann auch schon am Gate. An Bord fiel mir dann auf, dass die Economy-Class bei Etihad auch nicht besser ist als bei anderen Airlines. In-Seat-Entertainment ist ja heute Standard bei "besseren" Airlines und selbst Lufthansa hat das inzwischen eingesehen :-)
Der Flug nach Abu Dhabi verlief angenehm ruhig, nur die Auswahl an deutschsprachigen Filmen war etwas dürftig. Aber zum Glück spricht man ja fließend Englisch. Und bald machte sich der Mangel an Schlaf dann auch bemerkbar. So habe ich vom Flug nicht allzu viel mitbekommen. Aber das ist ja meist ein gutes Zeichen. Die Landung in Abu Dhabi verlief butterweich. Und schon kurz darauf stand ich dann im Transferbereich. Eine erneute Sicherheitskontrolle später stand ich dann auch schon im DutyFree-Shop. Im Gegensatz zum alten Flughafengebäude von Qatar, ist der in abu Dhabi riesig und bis auf ein Mangel an Steckdosen zum Laden von Laptops oder Mobiltelefonen wunderbar ausgestattet. Selbst der kostenlose Internetzugang über WiFi ist einigermaßen schnell. Und bei knapp 8h Aufenthalt macht irgendwann auch der beste Akku schlapp. Zum Glück hatte ich ja noch meinen Zusatzakku dabei... Und als der dann auch leer war, musste ich dann auch feststellen, dass das Netzteil noch zu Hause liegt. Tja, passte ja zum verkorksten Trip. Also noch ein wenig versucht zu schlafen.
Irgendwann wurde dann auch mein Flug nach Jakarta aufgerufen und ich hab mich in die Schlange eingereiht. Der Flug verlief dann einigermaßen kurzweilig. Als ich dann in Jakarta angekommen bin, fiel mir auf, dass ich den Ausdruck meines Rückflugtickets nicht dabei hatte. Ist ja kein Problem, ich hab ja die e-Mail noch auf meinem Laptop. Zu dumm, dass sämtliche Akkus leer sind. Das könnte heiter werden. Wie erwartet, machte mir der nette Herr am Schalter klar, dass er mich ohne Rückflugticket nicht einreisen lassen kann. Irgendwann meinte er dann plötzlich dass eventuell ein Kollege ja helfen könnte. Tja, für 80€ könnte er sich erinnern mein Ticket gesehen zu haben. Dumm nur, dass er auf die 100€ nicht rausgeben konnte. Egal, ich hab mein Visum und nun nichts wie zum nächsten Schalter. Die Schlange dort war inzwischen erfreulich kurz und so kam ich dann recht schnell zum Gepäckband, wo mein Koffer noch immer auf sich warten ließ. Als ich den dann nach knapp 30min endlich hatte, trat ich mit rund einer Stunde Verspätung in die Ankunftshalle. Aber wo war meine Freundin?
Als Systemtechniker bekam ich das Angebot im Rahmen eines globalen Rollouts eines unserer Kunden nach Südostasien zu fahren. Stationen meiner Reisen sind Hong Kong, China, Taiwan, Südkorea, Indonesien und Malaysia. Und falls der Kollege ausfällt, der Thailand und Japan besuchen darf, dann würde ich gerne für ihn einspringen...
Freitag, 16. Dezember 2011
Öfter mal was Neues
Freitag, 17. Dezember 2010
Das Paradies auf Erden
Um 9 Uhr mogens machten meine Freundin und ich uns auf den Weg zum Frühstück, das in der Reward-Night nicht inklusive ist und mit 15 US-$ extra zu Buche schlug. Dafür gab es dann ein reichaltiges Buffet gespickt mit asiatischen Köstlichkeitem wie Nasi Goreng, Sushi und anderen Gerichten, frischen Obst, einer Saftbar und einer reichhaltigen Auswahl an verschiedenen Konfitüren, Wurstsorten, Brotsorten, Yoghurts und als interessante Abwechslung ein Teil eines ehemaligen Bienenstocks aus dem der Honig in eine Schüssel lief. Danach haben wir uns bis kurz vor 12 Uhr nochmal auf's Zimmer verzogen und um 12 Uhr dann ausgecheckt. Mit einem Silverbird ging's dann zum vorläufigen Höhepunkt der Reise: das Shangri-Là Jakarta.
Diesmal wurde kein Kompromiss eingangen und ein Zimmer im Horizon-Club gebucht. Das sind besonders exklusive Zimmer und Suiten, die neben der gehobeneren Ausstattung (wie einem 42" LCD-TV mit mehr als 60 verschiedenen Programmen) auch mit einigen weiteren Annehmlichkeiten aufwarten. So steht dem Gast in der Zeit zwischen 16 und 20 Uhr in der Horizon Club Lounge der sogenannte High Tea zur Verfügung: kleine Snacks wie Sushi, Satay-Spieße usw, verschiedene Desserts, eine Auswahl an verschiedenen Fruchtsäften, Tees, Softdrinks und Cocktails und das alles für umme. Zudem kann der Gast des Horizon Clubs einen Check-in oder Check-out streßfrei in der Lounge vornehmen. Auch kann man sein Frühstück wahlweise in der Lounge einnehmen oder sich ins Erdgeschoß zur breiten Masse begeben. Und wie bei den anderen Zimmern des Shangri-Làs ist der Zugang zur hoteleigenen Diskothek B.a.t.S. in Höhe von 150.000 indonesischen Rupiah (knapp 13 Euro) im Preis auch mit inbegriffen.
Da uns beim Check-in bereits gesagt wurde, daß das Zimmer leider erst ab 14 Uhr zur Verfügung stehen würde, haben wir unsere Gepäck beim Consierge abgegeben uns ins in pralle Leben der Millionenstadt Jakarta gestürtzt, sprich im Stau eingereiht. In Tambrin City sollte es zu einem Schneider gehen, wo meine Herzdame mir ein indonesiches Hemd, ein Batik, maßfertigen lassen wollte. Für den Preis würde in Deutschland nicht einmal ein Baumwollhemd von C&A bekommen und dort wird mir edle Seide auf den Leib geschneidert. Nach Abnahme von unzähligen Maßen ging's dann wieder zurück in unsere Luxusherberge, wo wir dann auch gerade rechzeitig zum High Tea eintrafen. Danach nochmal schnell auf's Zimmer, ein wenig ausgeruht und dann ab in's B.a.t.S. wo diesmal verhältnismäßig wenig los war. So haben wir uns noch vor Mitternacht wieder veraschiedet und es uns am Pool bei einer sternklaren Nacht bei 28°C gemütlich gemacht.
Diesmal wurde kein Kompromiss eingangen und ein Zimmer im Horizon-Club gebucht. Das sind besonders exklusive Zimmer und Suiten, die neben der gehobeneren Ausstattung (wie einem 42" LCD-TV mit mehr als 60 verschiedenen Programmen) auch mit einigen weiteren Annehmlichkeiten aufwarten. So steht dem Gast in der Zeit zwischen 16 und 20 Uhr in der Horizon Club Lounge der sogenannte High Tea zur Verfügung: kleine Snacks wie Sushi, Satay-Spieße usw, verschiedene Desserts, eine Auswahl an verschiedenen Fruchtsäften, Tees, Softdrinks und Cocktails und das alles für umme. Zudem kann der Gast des Horizon Clubs einen Check-in oder Check-out streßfrei in der Lounge vornehmen. Auch kann man sein Frühstück wahlweise in der Lounge einnehmen oder sich ins Erdgeschoß zur breiten Masse begeben. Und wie bei den anderen Zimmern des Shangri-Làs ist der Zugang zur hoteleigenen Diskothek B.a.t.S. in Höhe von 150.000 indonesischen Rupiah (knapp 13 Euro) im Preis auch mit inbegriffen.
Da uns beim Check-in bereits gesagt wurde, daß das Zimmer leider erst ab 14 Uhr zur Verfügung stehen würde, haben wir unsere Gepäck beim Consierge abgegeben uns ins in pralle Leben der Millionenstadt Jakarta gestürtzt, sprich im Stau eingereiht. In Tambrin City sollte es zu einem Schneider gehen, wo meine Herzdame mir ein indonesiches Hemd, ein Batik, maßfertigen lassen wollte. Für den Preis würde in Deutschland nicht einmal ein Baumwollhemd von C&A bekommen und dort wird mir edle Seide auf den Leib geschneidert. Nach Abnahme von unzähligen Maßen ging's dann wieder zurück in unsere Luxusherberge, wo wir dann auch gerade rechzeitig zum High Tea eintrafen. Danach nochmal schnell auf's Zimmer, ein wenig ausgeruht und dann ab in's B.a.t.S. wo diesmal verhältnismäßig wenig los war. So haben wir uns noch vor Mitternacht wieder veraschiedet und es uns am Pool bei einer sternklaren Nacht bei 28°C gemütlich gemacht.
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Weiter in Richtung Asien
Nach einer relativ kurzen Nacht mit 6 Stunden Schlaf klingelte mich mein Wecker morgens um 6 Uhr aus dem Bett. Schnell geduscht und frische Klamotten angezogen und dann sollte es eigentlich noch für's Frühstück reichen. In weiser Voraussicht hatte ich es für 6 Uhr morgens bestellt, damit es dann auch wirklich um 6.30 Uhr bereit wäre. Dumm gelaufen, die Dame am Empfang teilte mir etwas überrascht mit, daß sie vergessen hatte, das Frühstück zu bestellen. Es würde aber nur ein paar Minuten dauern. Um 6.45 Uhr machte ich mich dann ohne Frühstück auf den Weg zum Flughafen. Als ich gerade in das Flughafen-Shuttle einstieg kam der Kellner vom benachbarten Restaurant mit einem Tablett ins Hotel...
Der Flughafen Doha ist dem rapiden Wachstum der Qatar-Airways nicht mehr ganz gewachsen, denn eine scheinbar endlose Schlange ging von knapp nach der Eingangstür quer durch die gesamte Abfertigungshalle, um sich dann in einem engen Bogen wieder zurück bis zu einem schmalen Durchgang zu winden, der dann zur Sicherheits- und der anschließenden Paßkontrolle führte. Im Duty-Free-Shop hatte ich dann noch einige Minuten, um den von meiner Freundin gewüschten Rum zu besorgen. Und dann kam die Suche nach dem Gate. Die Anzeigetafeln listeten um 8.00 Uhr morgens Flüge zwischen 7.05 und 7.45 Uhr auf. Mein Flug sollte um 8.35 Uhr gehen, also einmal das ganze Terminal ablatschen bitte. Zum Glück ist das Gebäude kaum größer als T1 + T2 in Stuttgart zusammen. Und nach einigen Minuten fand ich dann am Gate 22 auch tatsächlich meinen Flug. Nur die lange Schlange gefiel mir irgendwie gar nicht. Um 8.40 Uhr war ich dann endlich vor der Dame in der schicken Uniform angekommen als sie die mir die unheilsschwangeren Worte sagte: "There's a problem with your boarding pass, you'll need a new one. Please wait here..." Ich hatte 36 Stunden vor meinem Abflug in München den Online-Checkin von Qatar Airways ausprobiert und hatte mir für die beiden Flugabschnitte jeweils Gang-Plätze in der ersten Reihe der Economy-Class in Reihe 16 herausgesucht. Als ich einige Minuten später meinen neuen Boarding-Pass hatte, laß ich anstelle 16G nun 01K und dachte so bei mir, daß man wegen es eines Fensterplatzes doch nicht unbedingt gleich einen neuen Boarding-Pass ausstellen muß. Bis mir plötzlich auffiel, daß das 01K und nicht 16K stand, ich hatte ein Upgrade auf die Business-Class bekommen. Da war das versäumte Frühstück schnell vergessen :-)
Vom eigentlich Flug habe ich nicht allzu viel mitbekommen, denn die Sitze in der Business-Class ließen sich fast zu einem richtigen Bett einstellen. In Verbindung mit den Kopfhörern mit Geräusch-Filter ergab sich ein völlig neues Schlafgefühl. Die 9 Stunden Flug nach Jakarta vergingen damit wirklich wie im Schlaf. Selbst die Turbulenzen beim Anflug auf Jakarta waren auf einmal viel angenehmer als beim letzten Mal :-)Und auch am Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta hatte das Upgrade noch einen netten Nebeneffekt. Denn erst steigt die First- und Business-Class aus, dann erst die Economy-Class. Somit war die Schlange am Schalter für das Visum beim Ankunft ziemlich kurz und nach nicht mal fünf Minuten hatte ich mein Visum. Also weiter zum Schalter der Einwanderungsbehörde "Imigrasi" und schon wieder eine Überraschung. Ein Beamter, der auf dem Weg dorthin stand, warf ein kurzen Blick in meinen Pass, sah, daß ich bereits nach Februar 2010 schon einmal nach Indonesien eingreist bin und somit die Fingerabdrücke und ein biometrisches Bild bereits in deren Datenbank ist und verwies mich an den Schalter für Diplomaten und Crew-Mitglieder wo ich dann noch den obligatorischen Stempel für die Einreise in meinen Pass bekam.
Und dann begann das große Warten. Da mein Koffer schätzungsweise als einer der ersten Koffer der Economy-Class in die Maschine nach Jakarta verladen wurde dauerte es fast ein Stunde, bis ich endlich meinen koffer auf dem Gepäckband in Empfang nehmen konnte. Und nach über einer Stunde konnte ich dann endlich meine Herzdame wieder in meine Arme schließen. Schnell noch ein Silverbird-Taxi gebucht und ab ins Hotel. Da ich ausreichend Prämien-Punkte gesammelt hatte, ging es für eine Nacht in's Intercontinental Midplaza Jakarta. So läßt's sich leben :-)
Der Flughafen Doha ist dem rapiden Wachstum der Qatar-Airways nicht mehr ganz gewachsen, denn eine scheinbar endlose Schlange ging von knapp nach der Eingangstür quer durch die gesamte Abfertigungshalle, um sich dann in einem engen Bogen wieder zurück bis zu einem schmalen Durchgang zu winden, der dann zur Sicherheits- und der anschließenden Paßkontrolle führte. Im Duty-Free-Shop hatte ich dann noch einige Minuten, um den von meiner Freundin gewüschten Rum zu besorgen. Und dann kam die Suche nach dem Gate. Die Anzeigetafeln listeten um 8.00 Uhr morgens Flüge zwischen 7.05 und 7.45 Uhr auf. Mein Flug sollte um 8.35 Uhr gehen, also einmal das ganze Terminal ablatschen bitte. Zum Glück ist das Gebäude kaum größer als T1 + T2 in Stuttgart zusammen. Und nach einigen Minuten fand ich dann am Gate 22 auch tatsächlich meinen Flug. Nur die lange Schlange gefiel mir irgendwie gar nicht. Um 8.40 Uhr war ich dann endlich vor der Dame in der schicken Uniform angekommen als sie die mir die unheilsschwangeren Worte sagte: "There's a problem with your boarding pass, you'll need a new one. Please wait here..." Ich hatte 36 Stunden vor meinem Abflug in München den Online-Checkin von Qatar Airways ausprobiert und hatte mir für die beiden Flugabschnitte jeweils Gang-Plätze in der ersten Reihe der Economy-Class in Reihe 16 herausgesucht. Als ich einige Minuten später meinen neuen Boarding-Pass hatte, laß ich anstelle 16G nun 01K und dachte so bei mir, daß man wegen es eines Fensterplatzes doch nicht unbedingt gleich einen neuen Boarding-Pass ausstellen muß. Bis mir plötzlich auffiel, daß das 01K und nicht 16K stand, ich hatte ein Upgrade auf die Business-Class bekommen. Da war das versäumte Frühstück schnell vergessen :-)
Vom eigentlich Flug habe ich nicht allzu viel mitbekommen, denn die Sitze in der Business-Class ließen sich fast zu einem richtigen Bett einstellen. In Verbindung mit den Kopfhörern mit Geräusch-Filter ergab sich ein völlig neues Schlafgefühl. Die 9 Stunden Flug nach Jakarta vergingen damit wirklich wie im Schlaf. Selbst die Turbulenzen beim Anflug auf Jakarta waren auf einmal viel angenehmer als beim letzten Mal :-)Und auch am Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta hatte das Upgrade noch einen netten Nebeneffekt. Denn erst steigt die First- und Business-Class aus, dann erst die Economy-Class. Somit war die Schlange am Schalter für das Visum beim Ankunft ziemlich kurz und nach nicht mal fünf Minuten hatte ich mein Visum. Also weiter zum Schalter der Einwanderungsbehörde "Imigrasi" und schon wieder eine Überraschung. Ein Beamter, der auf dem Weg dorthin stand, warf ein kurzen Blick in meinen Pass, sah, daß ich bereits nach Februar 2010 schon einmal nach Indonesien eingreist bin und somit die Fingerabdrücke und ein biometrisches Bild bereits in deren Datenbank ist und verwies mich an den Schalter für Diplomaten und Crew-Mitglieder wo ich dann noch den obligatorischen Stempel für die Einreise in meinen Pass bekam.
Und dann begann das große Warten. Da mein Koffer schätzungsweise als einer der ersten Koffer der Economy-Class in die Maschine nach Jakarta verladen wurde dauerte es fast ein Stunde, bis ich endlich meinen koffer auf dem Gepäckband in Empfang nehmen konnte. Und nach über einer Stunde konnte ich dann endlich meine Herzdame wieder in meine Arme schließen. Schnell noch ein Silverbird-Taxi gebucht und ab ins Hotel. Da ich ausreichend Prämien-Punkte gesammelt hatte, ging es für eine Nacht in's Intercontinental Midplaza Jakarta. So läßt's sich leben :-)
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Gen Osten
Heute ist es wieder soweit... drei lange Monate nach der Buchung des Tickets geht's heute wieder auf große Reise. Wie im April war das Ziel Indonesien. Doch vor den Flug hatte das Wetter erst einmal einen großen Haufen Schnee gesetzt und dann auch noch die Leuchten der Autobahnmeisterei irgendwo zwischen Ulm und München. Man sollte mich jetzt bitte nicht falsch verstehen, ich bin den Jungs ja dankbar für den Job, den sie machen. Aber warum haben es die drei Schneepflüge nicht wie andere ihrer Kollegen auf die Reihe bekommen, eben nicht als mobile Straßensperre unterwegs zu sein? Und was ich ebenfalls ganz toll fand, daß mein Navi mir die ganze Zeit eine Umfahrungsroute für einen nicht existenten Stau vorschlug. Schwamm drüber, ich hab's ja dann doch noch gerade so zum Flughafen geschafft. Ab da ging's dann recht entspannt weiter. Der Schalter des Internet-Checkins hatte keine der an den Economy-Class Schaltern üblichen langen Schlangen und somit war der Checkin nach nicht mal 5 Minuten erledigt. Doch die Freude währte nur kurz, denn dann kam ja die allseits beliebte Sicherheitskontrolle. Ganz toll ist es, wenn dann ein übergelaunter Beamter dann nach einer gefühlten Ewigkeit des Anstehens in halb genuscheltem Bayrisch verkündigt, daß man sich an einer anderen Schlange anstellen sollte. Zu schade, daß der nette Herr kein Namensschild trug, ich hätte ihn zu gern als Mitarbeiter dem Monats vorgeschlagen.
Der Flug mit Qatar Airways hingegen verlief wie erwartet. Und selbst für die Economy-Class ist der Service nicht schlecht. Zwar kamen die Flugbegleiter meines Erachtens nicht ganz an die Servicequalität von Singapore Airlines heran, aber sie wsren deutlich besser als anderen Airlines, die deutlich mehr für's Ticket verlangen. Und um Welten besser als diese niederländische Möchtegern-Airline. Das Unterhaltungsprogramm hatte recht bunte Auswahl an Kinofilmen für alle Alterklassen zu bieten. Dazu noch ausgewählte Dokumentationen und Fernsehserien, Spiele und ein klasse Radio-Programm. So vergingen die sechs Stunden Flugzeit nach Doha wirklich wie im Fluge. Da mein Flug einen 13stündigen Aufenthalt in Doha vorsah, hatte ich beschlossen, mir eine Übernachtung in einem günstigen Hotel in Qatar zu gönnen. Die Enreiseformalitäten waren schnell erledigt, Kreditkarte vorgelegt, Beleg über 35 US-$ unterschrieben, Stempel in den Pass und das war's. Dummerweise hatte ich vor dem Verlassen des Terminals versäumt mich schlau zu machen, wo ich denn ein wenig Geld umtauschen könnte oder per Maestro-Karte am Geldautomaten ziehen könnte. So irrte ich ein wenig um den Flughafen herum, bis ich irgendwann auf die Idee kam, einen der vielen Sicherheitsbeamten zu fragen. Und schon wurde mir geholfen. Am Schalter wurden dann aus 50€ etwas über 235 Katar-Riyal. Jetzt fehlte mir eigentlich nur ein Taxi zum Hotel. Dumm nur, daß ich mich zu den wartenden Exekutiv-Taxis begeben hatte. Ok, man fährt nicht jeden Tag im Jaguar und umgerechnet 15 Euro waren den Spaß auch wert...
Der Flug mit Qatar Airways hingegen verlief wie erwartet. Und selbst für die Economy-Class ist der Service nicht schlecht. Zwar kamen die Flugbegleiter meines Erachtens nicht ganz an die Servicequalität von Singapore Airlines heran, aber sie wsren deutlich besser als anderen Airlines, die deutlich mehr für's Ticket verlangen. Und um Welten besser als diese niederländische Möchtegern-Airline. Das Unterhaltungsprogramm hatte recht bunte Auswahl an Kinofilmen für alle Alterklassen zu bieten. Dazu noch ausgewählte Dokumentationen und Fernsehserien, Spiele und ein klasse Radio-Programm. So vergingen die sechs Stunden Flugzeit nach Doha wirklich wie im Fluge. Da mein Flug einen 13stündigen Aufenthalt in Doha vorsah, hatte ich beschlossen, mir eine Übernachtung in einem günstigen Hotel in Qatar zu gönnen. Die Enreiseformalitäten waren schnell erledigt, Kreditkarte vorgelegt, Beleg über 35 US-$ unterschrieben, Stempel in den Pass und das war's. Dummerweise hatte ich vor dem Verlassen des Terminals versäumt mich schlau zu machen, wo ich denn ein wenig Geld umtauschen könnte oder per Maestro-Karte am Geldautomaten ziehen könnte. So irrte ich ein wenig um den Flughafen herum, bis ich irgendwann auf die Idee kam, einen der vielen Sicherheitsbeamten zu fragen. Und schon wurde mir geholfen. Am Schalter wurden dann aus 50€ etwas über 235 Katar-Riyal. Jetzt fehlte mir eigentlich nur ein Taxi zum Hotel. Dumm nur, daß ich mich zu den wartenden Exekutiv-Taxis begeben hatte. Ok, man fährt nicht jeden Tag im Jaguar und umgerechnet 15 Euro waren den Spaß auch wert...
Freitag, 7. Mai 2010
Shangri-Là Jakarta
Seitdem ich das Shangri-Là in Jakarta das erste Mal zum Besuch des B.a.t.S. (Bar at the Shangri-Là) betreten hatte, keimte in mir der Wunsch zumindest einmal eine Nacht in selbigen Hotel zu verbringen. Allerdings ergab sich während meiner Geschäftsreisen sich da nichts. Doch da mir der isländische Vulkanausbruch meine gesamte Reiseplanung durcheinander gewürfelt hatte, mußte ich ein wenig umdisponieren. Astri half mir bei der Buchung der Hotels in Jakarta, doch aufgrund eines Mißverständnisses blieb eine Übernachtung auf der Strecke. Und irgendwie schienen alle einigermaßen erschwinglichen Hotels ausgebucht zu sein. So suchte ich online nach einer Bleibe für eine Nacht und blieb dann beim Shangri-Là Jakarta hängen. Ein Zimmer im Executive-Floor wäre noch zu haben, für schlappe 300€. Die Alternativen waren aber nicht wirklich welche: die Präsidenten-Suite im Gran Melià für schlappe 2300€, eine Grand Suite im Grand Hyatt für 450€ usw. Also habe ich in den sauren Apfel gebissen und den Zimmer im Shangri-Là gebucht. Und mit einer entsprechenden Erwartungshaltung bin ich dort dann angekommen. Der Check-In lief schnell und problemlos. Und vermutlich zu schnell für den Room-Service, denn das Zimmer war noch nicht bereit, als wir ankamen. So durften wir uns dann in der Lounge einen Drink auf Kosten des Hauses gönnen. Ca. eine halbe Stunde später kam dann die Dame vom Empfang und meinte, daß das Zimmer nun bereit wäre. Also schnell nach oben... Die Karte in die Tür gesteckt und schon hatten wir Zutritt zu unserem 43qm Deluxe-Zimmer mit 42" LCD-TV, einer Dusche groß genug für eine Volleyballmannschaft und einem wunderschönen Ausblick aus dem 18. Stock auf den Hotelpool :-) Alle Zutaten für eine unvergeßliche Nacht waren da...
Sonntag, 25. April 2010
Es gibt Reis...
Auf Bali ist Reis so allgegenwärtig, daß man die Felder gar nicht richtig wahrnimmt, speziell wenn der Reis noch einige Zeit bis zur Ernte braucht. Ist man in der Ebene unterwegs, erscheinen die Felder im Vorbeifahren schon fast wie Rasenflächen. Nur die kleinen Wälle und Kanäle zwischen den einzelnen Feldern verraten die Reisfelder. In den Bergen auf Bali sieht das dann schon wieder anders aus. Da werden die Felder in Terassen an den Hang gequetscht und möglichst jeder Zentimeter noch genutzt. Da Arbeitskraft in Indonesien vergleichsweise billig ist, wird im Gegensatz zu Japan beispielsweise noch nahezu alles vom Setzen bis zur Ernte manuell gemacht. Vereinzelt sieht man inzwischen aber auch kleine Dreschmaschinen oder sogar Traktoren anstelle der Ochsen einen Pflug ziehen. Aber anders als in Europa, sind, selbst wenn Maschinen zum Einsatz kommen, immer noch einige Leute ebenfalls auf dem Feld und helfen mit.
Samstag, 24. April 2010
Ulu Watu oder der Tempel der schnellen Reflexe
Ich hatte mich ja schon im vorherigen Post über den Beinamen Balis ausgelassen. Zwei Tage nach Ankunft auf der Insel der Götter stand dann der erste Trip zu einem der unzähligen Tempel an. Mit Freunden ging es nach Ulu Watu, da es dort neben einer faszinierenden Klippe auch spektakuläre Sonnenuntergänge zu sehen gibt. Zu viert in einem Suzuki Jimmy, der für indonesische Verhältnisse in einem Top-Zustand war ging's los. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir dann an der Tempelanlage an. Am Eingang mußten die Mädels Tücher als einen langen Rock umbinden während die Jungs nur einen "Gürtel" sich umbinden mußten. Nach kurzem Fußmarsch verabschiedeten wir uns von der breiten Masse, die gen Osten zum eigentlich Tempel zog, und gingen in Richtung des westlichen Endes der Insel. Von dort konnte man wunderbar sehen, daß der eigentliche Tempel auf einer Felsklippe gut 200m über dem Meer steht.
Aber viel interessanter sind die frei lebenden Affen dort. Die haben nämlich im Lauf der Zeit gelernt, daß Touristen Kappen oder Brillen gerne zurück haben wollen. Also klauen sie einem selbiges mit einem beherztem Sprung und verschwinden damit auf einen Ast. Dort warten sie dann bis Einheimische oder Touristen dann ihre Eigentum mittels Obststücken wieder zurückkaufen. Wobei sich dabei hin und wieder dramatische Szenen abspielen. Eine japanische Touristen ist dabei derart erschrocken, daß sie hysterisch schrie, worauf der diebische Affe sich vor Schreck in eine Baumkrone mit der Brille der Dame verkroch. Was das die Wiederbeschaffung deutlich erschwerte. Worauf dann ein Einheimischer mit einer Sandale nach dem Affen warf. Der ließ dann auf der Flucht die Brille fallen, worauf die Leute sich dann auf die Suche nach der Brille machten. Nach einer Weile fand sie dann jemand auf einem Busch und brachte sie der Dame wieder, die dann im Eilschritt die Anlage verließ... Und vor den Attacken ist niemand sicher. Einer der Affen versuchte sein Glück auch bei mir. Allerdings hatte ich meine Kamera um den Hals hängen, somit wäre er nicht weit gekommen und zudem habe ich ihn in aus dem Augenwinkel abspringen sehen, somit sprang er dank einer Körperdrehung einfach nur ins Leere. Der Affe nahm's sportlich und probierte sein Glück erfolgreich bei einem anderen Touristen, dem er die Baseball-Kappe stibizte...
Aber viel interessanter sind die frei lebenden Affen dort. Die haben nämlich im Lauf der Zeit gelernt, daß Touristen Kappen oder Brillen gerne zurück haben wollen. Also klauen sie einem selbiges mit einem beherztem Sprung und verschwinden damit auf einen Ast. Dort warten sie dann bis Einheimische oder Touristen dann ihre Eigentum mittels Obststücken wieder zurückkaufen. Wobei sich dabei hin und wieder dramatische Szenen abspielen. Eine japanische Touristen ist dabei derart erschrocken, daß sie hysterisch schrie, worauf der diebische Affe sich vor Schreck in eine Baumkrone mit der Brille der Dame verkroch. Was das die Wiederbeschaffung deutlich erschwerte. Worauf dann ein Einheimischer mit einer Sandale nach dem Affen warf. Der ließ dann auf der Flucht die Brille fallen, worauf die Leute sich dann auf die Suche nach der Brille machten. Nach einer Weile fand sie dann jemand auf einem Busch und brachte sie der Dame wieder, die dann im Eilschritt die Anlage verließ... Und vor den Attacken ist niemand sicher. Einer der Affen versuchte sein Glück auch bei mir. Allerdings hatte ich meine Kamera um den Hals hängen, somit wäre er nicht weit gekommen und zudem habe ich ihn in aus dem Augenwinkel abspringen sehen, somit sprang er dank einer Körperdrehung einfach nur ins Leere. Der Affe nahm's sportlich und probierte sein Glück erfolgreich bei einem anderen Touristen, dem er die Baseball-Kappe stibizte...
Abonnieren
Posts (Atom)
